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Unternehmenshistorie


Heinz Bons und Rudolf van Megen starteten 1982 in Köln. Rudolf van Megen gehört als CEO auch heute noch zum Vorstand des Unternehmens. Die Idee für das heutige Geschäftsmodell der SQS entstand, während Heinz Bons und Rudolf van Megen an der Universität Köln nach Methoden zur Verbesserung der Software-Qualität forschten. 1977 erhielten sie zur Finanzierung des Projektes Forschungsgelder vom Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) und von der Siemens AG.


Die Untersuchungen konzentrierten sich zunächst auf schwerwiegende Fehler in Software-Produkten im Vergleich zu Produkten ohne Software. Die Ergebnisse zeigten, dass die hohe Anzahl der Fehler, die nicht aufgedeckt wurden, im Wesentlichen auf einen mangelnden systematischen Ansatz beim Testen der Software zurück zu führen war. Weitere Forschungen in Zusammenarbeit mit einigen deutschen Kunden führten zu der Entwicklung des ersten Prozesses für einen systematischen Software-Test. Nach fünf Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Software-Test gründeten Heinz Bons und Rudolf van Megen im März 1982 die SQS Gesellschaft für Software-Qualitätssicherung mbH.

 

Meilensteine der SQS Software Quality Systems


 2008  

Mit dem Jahreswechsel scheidet Heinz Bons, Mitbegründer der SQS und Chief Operating Officer (COO) aus dem Vorstand aus. Er wird der SQS jedoch weiterhin als Chefberater zur Verfügung stehen.

David Cotterell wird Mitglied des Vorstands der SQS Gruppe.
SQS eröffnet eine Niederlassung in Kairo, Ägypten.

Mit der Akquisition der schwedischen Firma Validate stärkt die SQS ihre Präsenz in Europa und geht den strategisch wichtigen skandinavischen Markt an.
Durch den Kauf von VeriSoft in Indien weitet die SQS ihre globale Präsenz aus und baut ihre Offshore-Kapazitäten weiter aus.

     
 2007  

Im Kölner Veranstaltungszentrum Gürzenich feiert SQS ihr 25-jähriges Jubiläum im Rahmen einer festlichen Gala.

SQS übernimmt den in Wien ansässigen Versicherungs- und IT-Spezialisten Triton Unternehmensberatung GmbH.

Mit einem Büro in Westville (bei Durban) verfügt SQS über einen Offshore-Standort in Südafrika, der seit seiner Gründung für europäische wie südafrikanische Kunden arbeitet.

     
 2006   Erwerb von 100% der Anteile an der Cresta Group (UK). Durch diese Akquisition verdreifacht SQS seinen Umsatz in UK und wird dort zum größten unabhängigen Anbieter von Software Test und Qualitätsmanagement Dienstleistungen.
     
 2005  

SQS macht als erstes deutsches Unternehmen ein Initial Public Offering (IPO) in London am AIM (Alternative Investment Market) der London Stock Exchange.

Zusätzlich macht SQS ein Zweitlisting am Entry Standard der Deutsche Börse, Frankfurt.

     
 2004   SQS wird CMMI Transition Partner des Software Engineering Institute (SEI). Die spanische Beteiligung wird in eine Partnerschaft mit der SQS S. A. umgewandelt.
     
 2003  

2003 und 2004 restrukturiert die SQS ihre deutsche Organisation und erweitert ihr Angebotsportfolio um High-Level-Qualitätsmanagementdienstleistungen im Bereich komplexer IT- und Software-Systeme, so zum Beispiel “Quality Governance”.

     
 2002   SQS übernimmt die noch verbliebenen Anteile an der SQS Group (UK) Limited und expandiert in der Schweiz mit der Gründung der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Software Quality Systems (Schweiz) AG. Darüber hinaus startet die SQS zusammen mit einem portugiesischen Partner ein Joint Venture, die SQS Lda., in Lissabon.
     
 2001   In den Niederlanden übernimmt SQS die Mehrheit an den Beratungsunternehmen AQsoft B.V. und AQpro B.V. in Zaltbommel (heute SQS Nederland B.V.). In Großbritannien schließt die SQS die Übernahme der Mehrheitsanteile an der SQS Group (UK) Limited (früher SIM Group Limited) ab.
     
 2000  

SQS wandelt sich in eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und trägt dabei gleichzeitig der Internationalisierung Rechnung durch Umbenennung der Firma in "SQS Software Quality Systems AG".

Mit der Gründung der SQS Software Quality Systems Ges. mbH in Wien expandiert SQS nach Österreich.

     
 1999   SQS übernimmt die Mehrheit an der FTT Future Technology Team GmbH (FTT) in Köln, einem Unternehmen, das sich auf IT Sicherheitsdienstleistungen spezialisiert hat. Die FTT ist mit der SQS verschmolzen.
     
 1998   SQS gründet zusammen mit einem spanischen Partner ein Joint Venture in Spanien und damit die erste Auslandsniederlassung. Wesentlichen Einfluss auf den Erfolg des Joint Ventures haben die deutschen Sprachkenntnisse der neuen Mitarbeiter, die so direkt in Y2K-Projekten in Deutschland eingesetzt werden können.
     
 1997   SQS übernimmt die Mehrheit an der Hamburger DTK Gesellschaft für technische Kommunikation mbH (DTK), die sich auf das Testen von Embedded Systems spezialisiert hatte. Die DTK ist mit der SQS verschmolzen.
     
 1994   Mit der Entscheidung, das Geschäft zukünftig mehr zu internationalisieren, startet SQS ihre europäischen Aktivitäten im Bereich Assessments und engagiert sich 1995 führend in der BOOTSTRAP-Organisation (heute SPICE).
     
 1989   SQS entwickelt ein methodisches Vorgehen zur Testprozessautomatisierung und die entsprechende Software-Produktkomponente.
     
 1988   Im Anschluss an die methodische Unterstützung für die systematische Testfallermittlung entwickelt SQS eine Methode zur Testdatendefinition und stellt dazu die zweite Komponente für die Software-Lösung SQS-TEST ®/Professional bereit.
     
 1986   SQS startet in Zusammenarbeit mit der UBS (früher Schweizer Bankgesellschaft) mit der Entwicklung eines Software-Werkzeugs für Testfallermittlung. Dies ist die erste Komponente der Software-Lösung für systematisches Testen „SQS-TEST ®/ Professional“.
     
 1984   SQS beginnt mit der Entwicklung und Vermarktung einer Methode für Testfallermittlung, die an verschiedene Unternehmen und Organisationen in Deutschland und der Schweiz lizenziert wird.
     
 1982  

In den ersten Jahren nach der Unternehmensgründung ist die Etablierung der Rolle des “Unabhängigen Software-Testers“ im deutschen Markt ein wesentlicher Schritt.

SQS beginnt in Zusammenarbeit mit einigen Kunden der ersten Stunde mit der Entwicklung einer Standardsoftware für den systematischen Software-Test. Diese Standardsoftware wird von einer Reihe größerer Unternehmen in Deutschland lizenziert und in unterschiedlichen Projekten vorwiegend im Bereich frühzeitiger Software-Tests einschließlich Testvorbereitung eingesetzt.

Parallel dazu arbeitet SQS an der Entwicklung zweier IEEE Standards für Software-Tests mit; IEEE-829 für Testdokumentation und IEEE-1008 für den Aufgaben-bereich Software Unit Test.

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