Unternehmenshistorie
Die Untersuchungen konzentrierten sich zunächst auf schwerwiegende Fehler in Software-Produkten im Vergleich zu Produkten ohne Software. Die Ergebnisse zeigten, dass die hohe Anzahl der Fehler, die nicht aufgedeckt wurden, im Wesentlichen auf einen mangelnden systematischen Ansatz beim Testen der Software zurück zu führen war. Weitere Forschungen in Zusammenarbeit mit einigen deutschen Kunden führten zu der Entwicklung des ersten Prozesses für einen systematischen Software-Test. Nach fünf Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Software-Test gründeten Heinz Bons und Rudolf van Megen im März 1982 die SQS Gesellschaft für Software-Qualitätssicherung mbH.
Meilensteine der SQS Software Quality Systems
| 2008 | Mit dem Jahreswechsel scheidet Heinz Bons, Mitbegründer der SQS und Chief Operating Officer (COO) aus dem Vorstand aus. Er wird der SQS jedoch weiterhin als Chefberater zur Verfügung stehen. David Cotterell wird Mitglied des Vorstands der SQS Gruppe. Mit der Akquisition der schwedischen Firma Validate stärkt die SQS ihre Präsenz in Europa und geht den strategisch wichtigen skandinavischen Markt an. | |
| 2007 | Im Kölner Veranstaltungszentrum Gürzenich feiert SQS ihr 25-jähriges Jubiläum im Rahmen einer festlichen Gala. SQS übernimmt den in Wien ansässigen Versicherungs- und IT-Spezialisten Triton Unternehmensberatung GmbH. Mit einem Büro in Westville (bei Durban) verfügt SQS über einen Offshore-Standort in Südafrika, der seit seiner Gründung für europäische wie südafrikanische Kunden arbeitet. | |
| 2006 | Erwerb von 100% der Anteile an der Cresta Group (UK). Durch diese Akquisition verdreifacht SQS seinen Umsatz in UK und wird dort zum größten unabhängigen Anbieter von Software Test und Qualitätsmanagement Dienstleistungen. | |
| 2005 | SQS macht als erstes deutsches Unternehmen ein Initial Public Offering (IPO) in London am AIM (Alternative Investment Market) der London Stock Exchange. Zusätzlich macht SQS ein Zweitlisting am Entry Standard der Deutsche Börse, Frankfurt. | |
| 2004 | SQS wird CMMI Transition Partner des Software Engineering Institute (SEI). Die spanische Beteiligung wird in eine Partnerschaft mit der SQS S. A. umgewandelt. | |
| 2003 | 2003 und 2004 restrukturiert die SQS ihre deutsche Organisation und erweitert ihr Angebotsportfolio um High-Level-Qualitätsmanagementdienstleistungen im Bereich komplexer IT- und Software-Systeme, so zum Beispiel “Quality Governance”. | |
| 2002 | SQS übernimmt die noch verbliebenen Anteile an der SQS Group (UK) Limited und expandiert in der Schweiz mit der Gründung der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Software Quality Systems (Schweiz) AG. Darüber hinaus startet die SQS zusammen mit einem portugiesischen Partner ein Joint Venture, die SQS Lda., in Lissabon. | |
| 2001 | In den Niederlanden übernimmt SQS die Mehrheit an den Beratungsunternehmen AQsoft B.V. und AQpro B.V. in Zaltbommel (heute SQS Nederland B.V.). In Großbritannien schließt die SQS die Übernahme der Mehrheitsanteile an der SQS Group (UK) Limited (früher SIM Group Limited) ab. | |
| 2000 | SQS wandelt sich in eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und trägt dabei gleichzeitig der Internationalisierung Rechnung durch Umbenennung der Firma in "SQS Software Quality Systems AG". Mit der Gründung der SQS Software Quality Systems Ges. mbH in Wien expandiert SQS nach Österreich. | |
| 1999 | SQS übernimmt die Mehrheit an der FTT Future Technology Team GmbH (FTT) in Köln, einem Unternehmen, das sich auf IT Sicherheitsdienstleistungen spezialisiert hat. Die FTT ist mit der SQS verschmolzen. | |
| 1998 | SQS gründet zusammen mit einem spanischen Partner ein Joint Venture in Spanien und damit die erste Auslandsniederlassung. Wesentlichen Einfluss auf den Erfolg des Joint Ventures haben die deutschen Sprachkenntnisse der neuen Mitarbeiter, die so direkt in Y2K-Projekten in Deutschland eingesetzt werden können. | |
| 1997 | SQS übernimmt die Mehrheit an der Hamburger DTK Gesellschaft für technische Kommunikation mbH (DTK), die sich auf das Testen von Embedded Systems spezialisiert hatte. Die DTK ist mit der SQS verschmolzen. | |
| 1994 | Mit der Entscheidung, das Geschäft zukünftig mehr zu internationalisieren, startet SQS ihre europäischen Aktivitäten im Bereich Assessments und engagiert sich 1995 führend in der BOOTSTRAP-Organisation (heute SPICE). | |
| 1989 | SQS entwickelt ein methodisches Vorgehen zur Testprozessautomatisierung und die entsprechende Software-Produktkomponente. | |
| 1988 | Im Anschluss an die methodische Unterstützung für die systematische Testfallermittlung entwickelt SQS eine Methode zur Testdatendefinition und stellt dazu die zweite Komponente für die Software-Lösung SQS-TEST ®/Professional bereit. | |
| 1986 | SQS startet in Zusammenarbeit mit der UBS (früher Schweizer Bankgesellschaft) mit der Entwicklung eines Software-Werkzeugs für Testfallermittlung. Dies ist die erste Komponente der Software-Lösung für systematisches Testen „SQS-TEST ®/ Professional“. | |
| 1984 | SQS beginnt mit der Entwicklung und Vermarktung einer Methode für Testfallermittlung, die an verschiedene Unternehmen und Organisationen in Deutschland und der Schweiz lizenziert wird. | |
| 1982 | In den ersten Jahren nach der Unternehmensgründung ist die Etablierung der Rolle des “Unabhängigen Software-Testers“ im deutschen Markt ein wesentlicher Schritt. SQS beginnt in Zusammenarbeit mit einigen Kunden der ersten Stunde mit der Entwicklung einer Standardsoftware für den systematischen Software-Test. Diese Standardsoftware wird von einer Reihe größerer Unternehmen in Deutschland lizenziert und in unterschiedlichen Projekten vorwiegend im Bereich frühzeitiger Software-Tests einschließlich Testvorbereitung eingesetzt. Parallel dazu arbeitet SQS an der Entwicklung zweier IEEE Standards für Software-Tests mit; IEEE-829 für Testdokumentation und IEEE-1008 für den Aufgaben-bereich Software Unit Test. |

